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kundenbasierte Produktentwicklung durch Crowdsourcing - iCrowd macht es jetzt möglich!
Was ist Crowdsourcing ?
Crowdsourcing setzt sich aus den beiden Wörtern Crowd und Outsourcing zusammen. Der Begriff wurde zuerst vom amerikanischen Journalisten Jeff Howe geprägt.

Stefan Voß definierte den Begriff wie folgend:

"Crowdsourcing ist eine interaktive Form der Leistungserbringung, die kollaborativ oder wettbewerbsorientiert organisiert ist und eine große Anzahl extrinsisch oder intrinsisch motivierter Akteure unterschiedlichen Wissensstands unter Verwendung moderner luK-systeme auf Basis des Web 2.0 einbezieht. Leistungsobjekt sind Produkte oder Dienstleistungen unterschiedlichen Innovationsgrades, welche durch das Netzwerk der Partizipierenden reaktiv aufgrund externer Anstöße oder proaktiv durch selbsttätiges Identifizieren von Bedarfslücken bzw. Opportunitäten entwickelt werden.“

Das Crowdsourcing nicht nur eine Idee der Wissenschaft ist, zeigt sich an dem innovativen Unternehmen iCrowd. Dieses ermöglicht es auf einfache Art und Weise sich an der Entwicklung von innovativen Produkten zu beteiligen, selbst neue Ideen einzureichen und am Verkaufserlös mit beteiligt zu werden. Das Unternehmen gibt 50 % des Gewinnes an seine Crowd ab und ist in seiner Beteiligung unerreicht fair. Auf der Website www.iCrowd.de können sich Nutzer kostenlos registrieren und sofort beginnen. Die zu lösenden Aufgaben machen Spaß und sind leicht zu erledigen. Zusätzlich sammelt man dafür Punkte, um in der Community aufzusteigen. Derzeit wird die Website komplett neu entwickelt, um einen noch stärkeren Gamification-Faktor reinzubringen.

Zur Geschichte von iCrowd.

I: „Wie kommt man auf so eine Idee?“

B: „Vor 3 Jahren begann Christoph sich mit dem Thema Unternehmensgründung und Entrepreneurship zu beschäftigen. Durch Zufall bekam er zu Weihnachten von seiner Schwester das Buch von Prof. Faltin und der Teekampagne geschenkt. Er verschlang es innerhalb von einem Tag. Inspiriert und motiviert, dachte er in den darauffolgenden Monaten intensiv darüber nach, wie Faltins Konzept funktionierte und analysierte ähnliche Konzepte. Seine Leidenschaft für Entrepreunship war entfacht.“

C: „Nicht nur Tee wurde in Kampagnen und in Großverpackungen verkauft, sondern auch Pfeffer, Zahnbürsten, Laktase, Öl, Säfte etc. Dieses Prinzip schien sich zu rentieren und war für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Nun stand die Frage im Raum, welches Produkt man im Kampagnenprinzip verkaufen sollte.“

B: „Nach langen Diskussionen mit Familie und Freunden und vielen Überlegungen, lag die Antwort vor ihm. Das Produkt musste folgendes haben: 1. Es musste ein Bedarf für das Produkt bestehen.  2. Es musste derzeit noch nicht die Bedürfnisse der Konsumenten erfüllen – entweder weil tolle Funktionen fehlten oder der Preis zu hoch war. 3. Es musste zwischen Herstellungskosten und Einzelhandelspreis eine große Differenz bestehen.“  

C: “Anfänglich wollten wir Gitarrenunterricht in Großgruppen anbieten. Aufgrund des zu kleinen Marktes gingen wir dann zu der Entwicklung einer Nachhilfe 2.0 über. Aus Kostengründen sind diese Ideen jedoch in den Hintergrund gerückt und warten auf dem Abstellgleis. Vielleicht wird es später mal was “

C: „Wir kamen dann zu etwas vollkommen anderem. Damals erlebten wir unser erstes Change Management. Die Idee wurde dann über 2 Jahre lang systematisch und intensiv weiterentwickelt. Wir wollten Crowdfunding verändern. Es besser machen und Kunden mit einbeziehen. Heute haben wir eine makerspace Plattform geschaffen und ein System entwickelt, mit dem wir gemeinsam mit unseren Kunden Produkte entwickeln und vertreiben. Und das Beste daran ist:  jeder profitiert davon.”

I: „Wie war der Weg bis zum jetzigen Stand?“

C. „Der Weg dorthin war nicht immer leicht, aber wir haben viel Unterstützung von Menschen bekommen, die an uns und unsere Idee glauben – Familie, Freunde, Kommilitonen, Professoren, Unternehmer, Kritiker, Gründungsberatungen…
Das Entrepreneurship Cluster Mittelhessen hat uns Mut gemacht und durch zahlreiche Vorträge, Workshops und Beiträge viel Bildung und Know-how vermittelt. Danke.  Betriebswirtschaftlich hat uns die Gründungsberatung der Universität Gießen mit ihrer Initiative Just(us) start sehr geholfen. Vielen Dank! Ausserdem steht uns jetzt die Gründungsberatung Unikat Kassel stets mit zahlreichen Ideen und mit täglichem Rat zur Seite. Eine große Hilfe!! Dankeschön.  

I: „Das klingt ja echt gut. Toll, dass die Universitäten heutzutage Gründungen unterstützen. Wie sind sie dann aber auf Ihr jetziges Geschäftskonzept gekommen?“ 

C: „Erst sah ich den Wald vor lauten Bäumen nicht, aber dann war es mir klar: Wer ist wohl der größte Experte für seine eigenen Bedürfnisse? – Man selbst.“ Unsere Konsumenten wissen am besten, was sie brauchen. So entwickelten wir ein Konzept um die Menschen, die später die Produkte auch nutzen würde, gleich in die Entwicklung mit einzubeziehen. Eine WIN-WIN-Situation.“

I: „Wie waren die Anfänge, nach dem Ihre Idee geboren war?“

C: „Die Gründung des Unternehmens war dann ganz klassisch aus dem Keller heraus. Ich habe damals noch Bachelor studiert und aus Kostengründen in einem Keller gewöhnt. iCrowd ist dort entstanden und hat dort mit mir zusammen „gelebt“.

Als das Master-Studium in Kassel begann, sind wir mit dem Unternehmen auch umgezogen. Die Wohnung ist größer und wir haben ein fast 20qm großes Büro. Jetzt wohnen wir und das Unternehmen direkt unter dem Dach. Dieser Aufstieg ist schonmal geschafft. Im Laufe der Zeit sind zum Team noch ein Ingenieur, eine Wirtschaftswissenschaftlerin und eine Produktdesignerin hinzugekommen. Sie alle geben ihr Bestes, um mit dir gemeinsam die besten Produkte zu entwickeln.“

I: „Das klingt wirklich sehr spannend. Was würden Sie sonst noch über Ihr Unternehmen sagen?“

C: „Wir haben unser Start Up bisher nur durch Bootstrapping aufgebaut. Das war sehr anstrengend und wir müssen dafür wirklich jeden Tag, auch am Wochenende, mindestens 16h arbeiten. Das mag jetzt für einige nicht attraktiv klingen, aber wenn man wirklich tut was einem Spaß macht, dann fühlt es sich nicht wie Arbeit an. Wir haben den Markt getestet und die Resonanz ist sehr hoch. Wir bekommen viele wirklich gute Ideen von Erfindern zugesandt. Ausserdem bekommen wir viel Feedback über Facebook. Unserer Start Up, unser Team sowie unsere Seite wächst kontinuierlich. Wir haben uns daher entschlossen, unsere Website www.iCrowd.de von Grund auf neu aufzubauen. Auch das finanzieren wir noch selbst. Da wir demnächst jedoch stärker wachsen wollen, haben wir in letzter Zeit auch vermehrt Gespräche mit Investoren. Sie schätzen besonders unser Team und unsere innovative Geschäftsidee. Das Team und ich freuen uns schon total auf die nächsten Entwicklungsschritte. Unsere Crowd tut es auch.“

I: „Vielen Dank für Ihre Zeit und das Interview.“

C: „Gern doch. Wenn Sie sonst noch fragen haben, können Sie uns jederzeit anrufen!“

B: „Kein Problem. Wir nehmen uns gerne für jeden Zeit, der Interesse an unserem Unternehmen hat!“

Wir glauben, dass iCrowd ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Wirtschaft darstellt. Immer mehr Arbeiten werden durch Outsourcing in der Entwicklung preisgünstiger. Wenn diese Einsparungen auf die Produktpreise umgelegt werden, wäre dies auch eine positive Entwicklung für alle. Durch die Einbindung potentieller Kunden in die Produktentwicklung würden ausserdem keine Ladenhüter mehr produziert werden, was nicht nur Kosten spart, sondern auch die Umwelt schont. Somit werden Produkte entwickelt, die wirklich die Probleme der Kunden lösen. Denn Kunden wollen keine Produkte, sondern Lösungen.

Wir sind gespannt darauf, wie die Website von iCrowd aussehen wird. Der offizielle Startschuss soll am 01.12.2014 sein. Dann werden wir uns die nochmal ansehen und wieder über sie berichten. Bis dahin können Status-Updates von iCrowd auch auf deren Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/icrowd.de mitverfolgt werden.

geschrieben von halloren am 09.11.2014 - 14:01:44 - letzte Bearbeitung am 27.04.2015 - 21:20:41
Tag: crowdsourcing-geld-verdienen-icrowd-innovation-idee
Kategorie:  Finanzen & Wirtschaft
 
 
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